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Mit unseren Mund-Nasen-Schutz (MNS) und FFP-Masken immer optimal ausgestattet.

Mund-Nasen-Schutz (MNS) und FFP-Masken


FFP-Masken unterscheiden sich in drei Stufen, hinsichtlich ihrer Gesamtleckage – der Filterdurchlass an Gesicht und Nase – und der Filterung von Partikelgrößen bis zu 0,6 μm. Daraus resultiert der Schutz vor unterschiedlich hohen Konzentration von Schadstoffen.

FFP1-Masken

Diese Masken schützen vor Verunreinigung der Atemwege und vor Geruchsbelastungen. Sie dürfen nur bei einer Gesamtleckage von maximal 25% und einer höchstens 4-fachen MAK-Überschreitung eingesetzt werden. Das bedeutet, dass die Partikel ungiftig sind und maximal die Atemwege reizen. Dazu gehören zum Beispiel Zellulose, Mineralöle, Mehle, oder Baumwolle. FFP1 Masken werden somit vor allem in der Textil- und Lebensmittelindustrie eingesetzt.

FFP2-Masken

Beträgt die Gesamtleckage maximal 11% und liegt eine MAK-Überschreitung von höchstens dem Zehnfachen vor, so sind die Masken geeignet, Schutz vor festen und flüssigen Stäuben, Rauch und Aerosolen zu gewähren. Dies sind alles gesundheitsschädliche Stoffe, welche kurzfristig die Atemwege reizen, langfristig aber die Elastizität des Lungengewebes verringern. Dazu gehören Beton-, Zement- und Gipsstaub, Weichhölzer, feine Farb- und Harzteilchen und Kunststoffe, aber auch Smog und Allergene (Pollen) sowie Viren (SARS) und Bakterien (Tuberkulose). Die FFP-2-Masken werden darum also in der Industrie, bei der Automobilherstellung, im Bauwesen aber auch bei der Holzbearbeitung und im Gesundheitswesen getragen.

FFP3-Masken

Bei dieser Schutzklasse werden Partikel abgehalten, die gesundheitsschädlich und giftig sind. Die Schadstoffe sind meist krebserregend oder sogar radioaktiv, außerdem können auch Viren, Bakterien und Sporen abgehalten werden. Dazu darf die Gesamtleckage nur höchstens 5% betragen und die MAK-Überschreitung maximal 30-fach hoch sein. Zu diesen besonders schädlichen Partikeln zählen Asbestfasern (Konzentration von unter 1 Faser/cm3/h), Staub von Stein- und Glaswolle, Blei, Harthölzern oder Schimmel. Somit wird besonders im Bau- oder auch Gesundheitswesen mit diesen Atemschutzmasken gearbeitet, auch in der Industrie oder bei der Holz- und Metallbearbeitung kommen sie zum Einsatz.